Der Helden-Überblick

Verdienst
1. Lehrjahr: 755 Euro
2. Lehrjahr: 805 Euro
3. Lehrjahr: 875 Euro
4. Lehrjahr: 930 Euro

Arbeitszeiten
Schichtdienst möglich

Ausbildungsdauer
3,5 Jahre

Empfohlener Schulabschluss
Mittlere Reife

Im Bereich des Elektronikers in Industrie und Handwerk gibt es eine Vielzahl an Spezialisierungen. Dies kann das Instandhalten von Industrieanlagen, Einrichten der Stromversorgung von Gebäuden, oder zum Laufen bringen von großen Apparaturen und Uhren beinhalten. Bereits vor Beginn deiner Ausbildung musst du dich entscheiden, welcher Elektroniker du sein willst und welches dein Einsatzgebiet werden soll.

Ausbildung zum Elektroniker/in

Als Elektroniker wartet ein abwechslungsreicher Arbeitsalltag auf dich. Morgens sitzt du noch mit in den Büroräumen zur Teambesprechung, während du im Laufe des Tages in der Werkstatt Verteiler montierst oder auf eine Baustelle fährst. Das Ausbildungsgehalt steigt üblicherweise mit jedem Ausbildungsjahr an. Nach Vollendung deiner Ausbildung hängt deine Einstiegsvergütung dann von der Größe des Betriebes und dem regionalen Standort ab.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden?

Wenn du gerne präzise und konzentriert arbeitest, dann ist eine Ausbildung zum Elektroniker genau das richtige für dich! Außerdem solltest du gerne im Stehen arbeiten und dich auch in Gefahrengebieten, wie größeren Höhen wohl fühlen. Der Beruf des Elektronikers erfordert es zudem oft, dass man viel unterwegs ist. Nicht zuletzt ist es wichtig, dass du gerne Verantwortung für die Sicherheit anderer Menschen übernimmst.

Wie läuft die Ausbildung ab?

Bei diesem Ausbildungsberuf handelt es sich um eine duale Ausbildung, die sowohl im Betrieb, als auch in der Berufsschule stattfindet. Du lernt es Schaltkreise zu verstehen und zu erstellen, Kabel zu verlegen und installierst bereits erste Komponenten. Unabhängig von der Spezialisierung beträgt die Ausbildungsdauer zum Elektroniker dreieinhalb Jahre. Dabei ist das erste Ausbildungsjahr für alle gleich, erst ab dem zweiten Jahr werden die Schwerpunkte den Einsatzgebieten angepasst. Im dritten Lehrjahr

Welche Lernfelder beinhaltet die Berufsschule?

Egal für welche Fachrichtung man sich zu Beginn entschieden hat,erlernt man in der Berufsschule die theoretischen Grundlagen für diesen Beruf. Auf dem Stundenplan stehen allgemeine Informationen über Elektrotechnik und -sicherheit, sowie Kommunikations- und Steuerungssysteme. Des Weiteren müssen sich Elektroniker auf Schulfächern wie Mathematik, Physik und Informatik einstellen.

Was lernt man in der Praxis?

Während der Lehre zum Elektroniker werden in den Betrieben verschiedene Inhalte vermittelt, diese können vom vorab gewählten Schwerpunkt abhängig sein und variieren.

Was machen die verschiedenen Elektroniker?

Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik:

Elektroniker mit dieser Fachrichtung sind für die Stromversorgung des Gebäudes beim Hausbau zuständig. Hier gilt es hunderte Meter von Kabeln zu verlegen und Steckdosen, Lampen und Schaltkästen zu montieren. Dieser Fachbereich entspricht dem klassischen Bild eines Elektronikers am ehesten.

Elektroniker für Automatisierungstechnik:

Diese Spezialisierung beinhaltet das Einstellen und Warten von Automaten und Industrieanlagen. Es dreht sich also alles um die elektronische Steuerung von Produktionsrobotern oder Verkehrssystemen. Damit eine Ampel im richtigen Moment auf rot, grün oder gelb springt muss sie zuvor von einem entsprechenden Elektroniker am Rechner programmiert werden. An dieser Stelle sind auch IT-Kenntnisse gefragt, die selbstverständlich während der Ausbildung erlernt werden können.

Elektroniker für Informations- und Telekommunikationstechnik:

In diesem Fachbereich bist du dafür zuständig Alarm-, Telefon- und Netzwerkanlagen zu planen und zu montieren. Ganz gleich, ob du den Rechner deines Kunden mit dem Internet verbindest, Platinen verlötest, oder Telefone anschließt – du hast garantiert den richtigen Draht zur Technik! Auch für die Sicherheit der Kunden kannst du sorgen, indem du Überwachungskameras oder Bewegungsmelder einbaust. Für künftige Störungen oder Rückfragen stehst du im Anschluss natürlich auch zur Verfügung.

Übersicht der Aufgaben:

  • Anlagen, Maschinen und Bauteile installieren
  • Reparaturen durchführen
  • Maschinen und Anlagen warten und überprüfen
  • Programmierung und Konfiguration von Maschinen und Anlagen
  • Kunden einweisen und informieren
  • Beheben von Störungen