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Die Fachkraft für Bäderbetriebe übernimmt die Aufsicht in einem Schwimmbad

06.07.2023 mgo Joblokal

Fachkraft für Bäderbetriebe (m/w/d)

Der Helden-Überblick

Verdienst

1. Lehrjahr: 1.071 €

2. Lehrjahr: 1.123 €

3. Lehrjahr: 1.169 €

Arbeitszeiten Schichtdienst

Ausbildungsdauer 3 Jahre

Empfohlener Schulabschluss Mittlere Reife

Du bist eine richtige Wasserratte? Dann könnte die Ausbildung zur Fachkraft für Bäderbetriebe (auch Bademeister genannt) genau das richtige für dich sein. Mit dem Bestehen der Schwimmabzeichen Seepferdchen, Bronze, Silber und Gold bis hin zum Deutschen Rettungsschwimmabzeichen bist du Bereit für den Beruf in einem Bäderbetrieb. Ausbildung zur Fachkraft für Bäderbetriebe (m/w/d)

Als Fachangestellter für Bäderbetriebe kennst du dich mit allen Schwimm und Rettungstechniken aus wendest diese jedoch nicht in deiner täglichen Arbeit als Bademeister:in an. Doch mit deinem Wissen bist du der optimale Ansprechpartner für alle Badegäste in deinem Bäderbetrieb.

Du möchtest mehr über diesen Beruf erfahren? Wir stellen dir heute alle wichtigen Informationen zu dieser Ausbildung vor.

Arbeitsorte der Fachkraft für Bäderbetriebe

In deiner Ausbildung bist du meistens bei den Stadtwerken angestellt und in deren Bädern. Du kannst die Ausbildung jedoch auch in anderen Schwimmbetrieben absolvieren. Im Sommer bist du oft im Freibad tätig, im Winter im Badebetrieb Indoor.

Was sind die Aufgaben einer Fachkraft für Bäderbetriebe?

Es wird wild getobt, andere entspannen, Kinder lernen Schwimmen und andere verbringen die Zeit mit ihrem wöchentlichen Sport. Um all das in Einklang zu halten, sodass jeder seiner Beschäftigung zufrieden nachgehen kann, benötigt es Fachkräfte für Bäderbetriebe. Mit diesem Job bringst du Ordnung in diesen Trubel. Für diese Aufgabe ist es durchaus wichtig, dass du dich gut durchsetzen kannst, um verrückte Sprünge ins Wasser oder gefährliches Getobe von dir unterbunden werden kann. In deinem Beruf leistest du Erste Hilfe zum Beispiel als Rettungsschwimmer und bist somit auch stets bei kleineren Verletzungen stets für deine Gäste ansprechbar. Auch das Anbieten für Sportprogramme, Schwimmunterricht und Unterhaltungsspaß für Groß und Klein bietest du in diesem Beruf an. Es ist also mehr als nur am Beckenrand stehen und Ausschau halten. Deine Tage sind vollgepackt mit vielen unterschiedlichen Aufgaben.

Welche Ausbildungsinhalte gibt es?

In der dreijährigen Ausbildung im öffentlichen Dienst lernst du alles über einen reibungslosen Ablauf in einem Schwimmbetrieb kennen. Als Badeaufsicht übst du im Notfall auch Wasserrettungsmaßnahmen aus und bist somit für die Sicherheit aller Gäste in eurem Betrieb zuständig. In der Berufsschule sind auch daher die Gesundheitslehre und Hilfeleistung in Notfällen wichtige Lernfelder. So gehört ein Erste-Hilfe-Kurs zu den ersten Lehrgängen, die du besuchst. Zu den weiteren Aufgaben gehört der technische Ablauf. Du kontrollierst und sicherst den gesamten Badebereich, bevor die Gäste kommen. Damit der Badespaß garantiert ist, überprüfst du Rutschen und Leitern und Sprungbretter auf technische Mängel und auf Ausrutschgefahr. Diese Inhalte lernst du ebenfalls in der Berufsschule. Aber auch kaufmännische Inhalte kommen auf dich zu. Denn an der Kasse rechnest du auch als Bademeister Eintrittskarten ab oder bist dafür verantwortlich, dich mit der Verwaltungs- und Öffentlichkeitsarbeit auseinander zu setzten. Dein Bad bietet auch Sportkurse an? Jetzt kannst du auch dein Talent unter Beweis stellen, denn in vielen Betrieben bietest du für Badegäste auch Schwimmkurse oder Sportgymnastik an.

Welche Voraussetzungen gibt es?

Für diesen Ausbildungsberuf solltest du die Mittlere Reife mitbringen. Interesse an Biologie und selbstverständlich die Liebe zum Wassersport solltest du ebenfalls vorzeigen können. Allgemein solltest du körperlich fit sein und gerne mit Menschen zusammen arbeiten. Du solltest außerdem keine Scheu vor der Berührung mit Menschen haben, da du als Rettungssanitäter und Rettungsschwimmer auch für die medizinische Versorgung der Badegäste verantwortlich bist.

Welche Berufsperspektiven gibt es?

Aufstiegsweiterbildung bietet die Möglichkeit, beruflich voranzukommen und in Führungspositionen zu gelangen (z.B. durch die Prüfung als Meister/in für Bäderbetriebe). Ein Studium eröffnet weitere Berufs- und Karrierechancen (z.B. durch einen Bachelorabschluss im Studienfach Sportmanagement und -ökonomie). Unter bestimmten Voraussetzungen ist auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung ein Studium möglich. Außerdem hast du die Möglichkeiten noch eine Ausbildung bzw. Weiterbildung zum Masseur absolvieren. So besteht die Möglichkeit, noch mehr Bereiche in deinem Badebetrieb zu übernehmen.

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