25.02.2021 ● mgo Joblokal
Work-Life-Balance in der Ausbildung
in Gleichgewicht zwischen Berufs- und Privatleben zu finden, ist häufig gar nicht so einfach. Vor allem in der heutigen Zeit, in der das Smartphone eine Erreichbarkeit rund um die Uhr gewehrt oder die Arbeit durch das Home Office zu Hause rumsteht. Die Folgen einer unzureichenden Work-Life-Balance sind ermüdete Mitarbeiter, viele Krankheitsfälle, hohe Fluktuationsraten oder auch Burnout Erkrankungen. Doch diese Symptome lassen sich nicht etwa nur bei Führungspositionen oder alten Hasen im Job finden. Eine passende Work-Life-Balance ist in allen Altersklassen, allen Positionen und somit auch bei Auszubildenden dringend von Nöten.
Work-Life-Balance
Aber was genau ist die Work-Life-Balance eigentlich? Kurz erklärt beschreibt dieser Begriff die Balance zwischen deinem Beruf und Privatleben. Steckst du mit dem Kopf zu tief in der Arbeit fest, so kannst du dich in deinem Privatleben nicht genug erholen und bist somit müde, kraftlos und unmotiviert. Das zeichnet sich dann allerdings in beiden Welten ab und du musst dir wahrscheinlich erst einmal Urlaub nehmen, um das Gleichgewicht wieder herstellen zu können. Im schlimmsten Fall musst du dir sogar Gedanken über einen Burn-out machen. In der Generation Z muss keine Entscheidung mehr zwischen Beruf und Familie getroffen werden. Es geht beides und es sollte auch auf beides gleichmäßig geachtet werden. Steckst du in einen Bereich zu viel Energie, so wirst du für den anderen Bereich nicht genug Ressourcen zur Verfügung haben.Work-Life-Balance in der Ausbildung
Frisch gebackene Azubis sind mit dem Beginn der Ausbildungszeit bereits gut beschäftigt. Die Umstellung von der Schulzeit hin zur Ausbildung im Betrieb, mit meist 40 Stunden plus die Berufsschul- und Lernzeit, ist oftmals nicht einfach. Neben diesen vielstündigen Arbeitstagen, fällt es vor allem am Anfang schwer noch Zeit für Hobbys und Freunde zu finden. Schnell merkst du als Azubi, dass es ein gewisses Spannungsverhältnis gibt, da Zeitmanagement hier dringend gefragt wird.Arbeitgeber Entgegenkommen hin zu einer guten Work-Life-Balance
Vor allem für junge, kreative Köpfe ist ein entspanntes Arbeitsklima mit attraktiven Angeboten weit über das Berufliche hinaus wichtig. Niemals wollte die Jugend so sehr mitreden wie heutzutage. Schon die Generationen vorher haben nicht gerne Mund karg mit sich umspringen lassen, doch die Generation Z möchte etwas bewirken. Auch bei der Jobwahl können die jungen Erwachsenen entscheiden. Die Jugend weiß schließlich auch ganz genau was sie nicht möchte und das ist ein Arbeitgeber, welcher in keinen Belangen flexibel, familienfreundlich oder arbeitnehmerfreundlich handelt. Ein Azubi ist kein angestellter "Kaffeekocher" oder "Ablagenangestellter" und auch kein "Mitläufer". Auszubildende können natürlich ab und an Kaffee kochen oder die Ablage machen, doch in erster Line möchten die Azubis etwas lernen. Sie wollen also nicht nur mitlaufen, sondern Eigenverantwortung -Situationen in denen sie sich beweisen können, sich auf Abläufe einlassen dürfen oder auch kreativ sein können. Arbeitgeber, welche den Ruf haben ihre Auszubildenden drei Jahre lang nach wie vor nur unter dem Motto "Lehrjahre sind keine Herrenjahre" laufen zu lassen, werden eher weniger gerne gewählt. Laut der Studie "Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt" der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, schaut so das perfekte Arbeitgebermodell aus, um den Arbeitnehmern und auch seinen Auszubildenden eine bestmögliche Chance auf eine gute Work-Life-Balance zu gewähren:- maximal 36h Arbeitswoche
- Flexible Arbeitsmodelle
- Sportangebote
- Gesundheitsangebote
- Teamevents
- medizinische Betreuung
- Betreuung von Kindern
- entgegenkommende Elternzeitregelungen


